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Ferienwohnungen in Wiesbaden
Wiesbaden ist die Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Hessen und mit seinen 26 Thermalquellen eines der ältesten Kurbäder Europas. In dieser zweitgrößten Stadt des Landes wohnen zusammen mit den in Wiesbaden stationierten US-amerikanischen Soldaten und ihren Familienangehörigen, die bei den Volkszählungen nicht berücksichtigt werden, knapp 287.000 Menschen. Der Großraum Wiesbaden, neben der eigentlichen Stadt hauptsächlich aus dem angrenzenden Rheingau-Taunus-Kreis, den Städten Eppstein, Hochheim am Main, Hofheim am Taunus und den Gemeinden Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg bestehend, zählt ca. 570.000 Einwohner. Wiesbaden bildet eines der neun Oberzentren des Landes Hessen und zählt ebenso wie Frankfurt am Main, Mainz, Darmstadt, Offenbach am Main und Hanau zu den Kernstädten des Rhein-Main-Gebiets.



Die Geschichte von Wiesbaden beginnt spätestens in der Antike.[2][3] Schon den Römern waren die heißen Quellen der Stadt bekannt. Sie ließen in ihrer Nähe um 6 bis 15 nach Christus eine Befestigung errichten. Die Quellen wurden erstmals 77 nach Christus im Werk Naturalis historia von Plinius dem Älteren beschrieben. Es entstand eine römische Siedlung mit dem Namen „Aquae Mattiacorum“ (lat.: „Die Wasser der Matthiaker“, daher die Aufschrift auf dem Wiesbadener Kurhaus „Aquis Matthiacis“, das heißt „den Wassern der Mattiaker geweiht“), der auf den Namen des chattischen Stamms der Mattiaker anspielte.[4] Die Siedlung war der Hauptort des römischen Verwaltungsbezirks Civitas Mattiacorum in der Provinz Germania Superior. Im Jahre 828/830 erwähnte Einhard, der Biograf Karls des Großen, erstmals den Namen Wisibada (das Bad in den Wiesen). Um 1170 erwarben Nassauer Grafen Reichsbesitz in und um das heutige Wiesbadener Stadtgebiet.

Der Orts- und Verwaltungsbezirk Wiesbaden-Mitte ist durch drei Stadtviertel geprägt. Das Bergkirchengebiet und die Südliche Innenstadt als eher durch Wohnen geprägte Viertel und das Zentrum mit der Wiesbadener Fußgängerzone als Standort des Einzelhandels. Daneben beherbergt der Bereich Wiesbaden-Mitte eine Vielzahl von Behörden.



Der Bezirk Wiesbaden-Mitte erstreckt sich von der Friedrich-Ebert-Allee über die Wilhelmstraße, Taunusstraße, Stiftstraße, Kellerstraße, Platter Straße, über die Schwalbacher Straße zur Dotzheimer Straße und von dort über den 1. Ring wieder zur Friedrich-Ebert-Allee.

Der Bezirk Nord-Ost in der Stadt Wiesbaden umfasst Eigenheim, das Nerotal, den Neroberg und das Musikantenviertel. Oftmals wird der Bezirk auch Eigenheim-Nord-Ost genannt



Eigenheim: Die Siedlung Eigenheim ist eine gehobene Wohngegend, mit vielen Villen und Einfamilienhäusern Zudem gibt es Wohnungen des BKA, welches sich hier befindet. Nerotal: Das Nerotal ist ebenfalls ein gehobenes Wohngebiet, mit vielen alter Villen. Es grenzt an das Bergkirchenviertel, welches ein sozialer Brennpunkt ist. Im Nerotal befindet sich die Talstation der Nerobergbahn, sie verbindet den Neroberg mit dem Nerotal. Neroberg Auch der Neroberg ist eine gehobene Wohngegend, mit vielen alten Villen. Auf ihm befinden sich das Opelbad, ein Schwimmbad mit Aussicht auf ganz Wiesbaden, die Bergstation der Nerobergbahn und die Russisch Orthodoxe Kirche (auch griechische Kapelle genannt). Musikantenviertel Gehobenes Wohngebiet, in dem fast alle Straßen nach berühmten Musikern wie z. B. Richard Wagner benannt sind.

Das Rheingauviertel ist ein Wohnviertel im Südwesten der Landeshauptstadt Wiesbaden, das weitgehend zwischen den Jahren 1902 und 1908 im Stil des Historismus entstand. Verwaltungstechnisch bildet es einen der 26 Bezirke der Stadt.



Als Wiesbaden zur Zeit des Kaiserreiches und vor allem um die Jahrhundertwende 1900 seine Blütezeit als Weltkurstadt erlebte, der Kaiser alljährlich im Mai zur Kur weilte und die Stadt die meisten Millionäre Deutschlands zählte, gab es ein enormes Bevölkerungswachstum (von ca. 33.000 Einwohnern im Jahre 1870 auf ca. 109.000 Einwohner 1910). Dies machte umfangreiche Stadterweiterungen notwendig. Neben den östlichen und nördlichen ausgedehnten Villengebieten entstand vor allem eine meist viergeschossige geschlossene Wohnbebauung um die Ringstraße (Kaiser-Friedrich-Ring und Bismarckring), welche in einem Viertelkreisbogen vom südlich gelegenen Hauptbahnhof bis zum nordwestlich gelegenen Sedanplatz um das historische Zentrum der Stadt, das sog. Historische Fünfeck, führte. Im Süden entstand hier das Dichterviertel, im Nordwesten das Feldherrnviertel und dazwischen das Rheingauviertel.

Wiesbaden-Südost ist einer der inneren Stadtbezirke der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Der Stadtbezirk erstreckt sich südöstlich des Historischen Fünfecks bis zum Südfriedhof. Im Westen umfasst er das Dichterviertel, im Osten die Housing Area Hainerberg.



Die Bebauung des 6,62 Quadratkilometer großen Stadtbezirks ist sehr heterogen und reicht von den Wohnvierteln des Historismus bis zu modernen Bürogebäuden. Im Stadtbezirk haben sich vor allem Dienstleistungsbetriebe angesiedelt. Ebenfalls haben zahlreiche Behörden hier ihren Sitz. Zu diesen gehören die Hessischen Ministerien für Finanzen, Inneres, Soziales, Umwelt und Wirtschaft. Weitere bedeutende Behörden sind das Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie, das Landeskriminalamt und das Statistisches Bundesamt.

Das Westend ist ein Stadtteil Wiesbadens. Mit einer Fläche von 0,67 km² ist es der kleinste der 26 Bezirke. Es hat 16.422 Einwohner und damit eine Bevölkerungsdichte von 24.510 Einwohnern je km². Daher ist das Westend eins der dichtestbesiedelten Gebiete Deutschlands. Es ist architektonisch vor allem durch gründerzeitliche Gebäude geprägt.



Das Westend ist heute ein multikultureller Stadtbezirk. Ein Geschäftszentrum mit mehr als 60 Spezialitätenläden und zehn verschiedenen Nationalitäten bieten Wiesbadenern und Menschen aus vielen Ländern eine Heimat. Die städtebaulichen und architektonischen Reize des lebendigen Stadtteils gewinnen gerade in jüngster Zeit wieder an Bedeutung. Dies zeigt sich an den zahlreichen sorgfältig restaurierten Gebäuden und durch ein reges gesellschaftliches Leben, in dem ein neu erwachtes Selbstbewusstsein an den Tag gelegt wird.

Mainz-Amöneburg ist ein Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Bis 1945 gehörte es zu Mainz und wurde nach Gründung der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz, gemeinsam mit fünf anderen rechtsrheinischen Mainzer Stadtteilen vom Rest des Stadtgebiets abgetrennt, daher wird immer noch die Vorsilbe „Mainz-“ im Namen geführt. Allerdings hat sich in Amöneburg, anders als in den beiden „AKK“-Schwestern Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim („AKK“ steht für Amöneburg-Kastel-Kostheim), die heute ebenfalls zu Wiesbaden gehören, auch der Name Wiesbaden-Amöneburg durchgesetzt. Beispielsweise heißt die Autobahnabfahrt der Bundesautobahn 671 so.



Amöneburg liegt unmittelbar am Rhein zwischen Kastel und Biebrich. Die Grenze zu Biebrich, bis 1945 die preußisch-hessische Landesgrenze, verläuft durch das Industriegebiet Kalle/Albert, zwei inzwischen fusionierte Chemieunternehmen, die Bestandteil des Hoechst-Konzerns waren. Historisch, politisch und natürlich auch tatsächlich gibt es Amöneburg, eine eigene Gemarkung (und damit ein Grundbuch und Grenzen) gibt es seit vielen Jahrzehnten aber nicht, so dass Amöneburg eigentlich ein Bestandteil des Nachbarstadtteils Kastel ist. Derzeit laufen Bemühungen, dass Amöneburg wieder eine eigene Gemarkung erhält.

Auringen ist ein Stadtteil von Wiesbaden, im Nordosten des Stadtgebiets gelegen.



Der alte Ortskern Auringens liegt ellipsenförmig auf einem Hügel vor der Mündung des Aubachs mit dem Wickerbach. Der neuere Teil Auringens, die Siedlung am Rotenberg, liegt auf der gegenüberliegenden Talseite des Aubachs und verläuft von Nord nach Süd relativ schmal, aber dafür lang. Zwischen den beiden Teilen besteht keine direkt bebaute Verbindung, zwischen altem und neuem Ortsteil liegt das Aubachtal, in dem auf einer Spanne von 200 m nur ein kleines Haus steht.

Biebrich ist mit über 36.000 Einwohnern der nach der Bevölkerung größte Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Die Stadt am Rhein wurde am 1. Oktober 1926 nach Wiesbaden eingemeindet und war bis dahin selbstständig. Bis zum Bau des Wiesbadener Stadtschlosses 1841 war Biebrich die Residenz der Herzöge von Nassau.



Erstmalig erwähnt wurde Biebrich 874 als "Villa Biburc". Bis ins 20. Jahrhundert war es eine Kleinstadt und die Sommerresidenz der Fürsten und (seit 1806) Herzöge von Nassau. Diese erbauten die barocke Anlage Schloss Biebrich (1700–1744, Architekten: Maximilian von Welsch und Friedrich Joachim Stengel). Biebricher Schloss vom Rheinufer aus gesehenIm Biebricher Schloss gründete sich dann 1778 der heute älteste eingetragene Verein Wiesbadens, die Freimaurerloge Plato. Der Landschaftsgarten, welcher das Schloss umgibt, wurde 1817 bis 1823 durch Friedrich Ludwig von Sckell angelegt. Der heutige Schlosspark am Ufer des Rheins beherbergt verschiedene freilebende Papageienarten, vor allem Halsbandsittiche und Große Alexandersittiche.

Bierstadt ist einer der östlichen Vororte der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Die ehemals selbständige Gemeinde, die am 1. April 1928 eingemeindet wurde, liegt unmittelbar östlich der Wiesbadener Innenstadt und hat ca. 12.500 Einwohner.



Die ältesten Siedlungsspuren im Bierstadter Raum stammen aus der Steinzeit. Als "Birgidestad" wurde Bierstadt in einer Schenkungsurkunde vom 12. März 927 erstmals erwähnt. Der Ort ist eine Gründung irischer Mönche, die ihn nach der irischen Nationalheiligen Birgid benannten. Aus dem 11./12. Jahrhundert stammt die (heute evangelische) Nikolauskirche, die nicht nur die älteste Kirche Wiesbadens, sondern nach der aus der Römerzeit stammenden Heidenmauer in der Wiesbadener Innenstadt das zweitälteste Baudenkmal der Stadt überhaupt ist. Bierstadt gehörte in der Folge zu Nassau, unterlag aber zugleich starken Einflüssen des Erzbistums Mainz. Im Zuge der Reformation gelangte Bierstadt dann vollständig unter Nassauische Herrschaft.

Breckenheim ist der östlichste Vorort der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Er wurde am 1. Januar 1977 im Rahmen der Hessischen Gebietsreform nach Wiesbaden eingemeindet und hat ca. 3.500 Einwohner. Breckenheim liegt nahe der Bundesautobahn 3, unweit des Wiesbadener Kreuzes und grenzt an den Hofheimer Stadtteil Wallau sowie die Wiesbadener Stadtteile Medenbach, Igstadt und Nordenstadt.



Die erste urkundliche Erwähnung Breckenheims findet sich in einer Schenkung vom 1. Mai 950 von König Otto I. an den Grafen Gerung (Land im Königssundrandgau (Königssondergau) in Breckenheim, Wallau und Nordenstadt). Der Fund eines fränkischen Gräberfeldes aus dem 6. Jahrhundert bei Nordenstadt lässt auf eine fränkische Besiedlung in dieser Zeit auch hier in Breckenheim schließen. Nach Ausführungen von Dr. phil. Hensche (Heimatbuch „Der ehemalige Landkreis Wiesbaden“) wäre es denkbar, dass diese Ansiedlung auf Grund ihres Sippenführers „Brecko“ seinen Namen erhielt. „Heim“ deutet wohl auf eine größere Ansiedlung hin (6. bis 9. Jahrhundert).

Delkenheim ist ein Stadtteil von Wiesbaden. Er liegt zwischen den Orten Wiesbaden-Nordenstadt, Hochheim-Massenheim und Hochheim. Das Delkenheimer Wappen (ein Kreuz, dessen oberer Balken V-förmig gespalten ist) wurde 1591 bekannt. Es handelt sich um einen kleinen Ort mit ca. 5000 Einwohnern, der auch einige Industriezweige beheimatet. Unter anderem hat die Firma Abbott hier eine große Niederlassung. Am 1. Januar 1977 wurde Delkenheim im Rahmen der Hessischen Gebietsreform nach Wiesbaden eingemeindet. Der Wickerbach teilt Delkenheim in den alten Teil und die neuere „Siedlung“. Dieser Teil entstand in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts.



Delkenheim erstmals im Jahr 1204 erwähnt (Urkunde des Ritters Godefridus de Delchilnheim). Man geht aber von einer Besiedlung schon zu Beginn des 6. Jahrhunderts aus. Die Stadtrechte erhielt Delkenheim am 4. Dezember 1320 von König Ludwig dem Baiern. Delkenheims Mittelpunkt war ursprünglich eine Ritterburg, die aber 1372 von Rheingauer Söldnern, angeworben von den Städten Mainz und Frankfurt, niedergebrannt wurde. Es ist davon auszugehen, daß es sich dabei um eine Racheaktion der Nachbarn zu Lasten der allseits berüchtigten Delkenheimer Raubritter handelte. Aber auch später wurde Delkenheim immer wieder überfallen.

Dotzheim ist mit über 26.000 Einwohnern der Bevölkerung nach der zweitgrößte und flächenmäßig der größte Stadtteil Wiesbadens. Der Ort entstammte einem gleichnamigen Dorf, welches 1928 nach Wiesbaden eingemeindet wurde und seitdem als alter Ortskern bezeichnet wird.



Die ältesten Siedlungsbelege Dotzheims sind fünf keltische Steinkistengräber aus unbehauenen Quarzitplatten. Die Fundstücke stammen aus der jungen Eisenzeit - etwa 400 vor Christus. Im Jahr 222 stiftete die Römer Fortunatus und Sejus einen Altar, der als Fragment sichergestellt werden konnte. Erste Schriftdokumente mit namentlicher Erwähnung Dotzheims gibt es erst seit 1128: Zu dieser Zeit überließ der Mainzer Erzbischof Adalbert I. von Saarbrücken dem Mainzer Domkapitel Einkünfte aus den Dotzheimer Besitzungern des Erzstifts. Papst Lucius III. bestätigt 1184 den Besitz von 25 Kirchen - darunter fällt auch die zu Dotzheim.

Erbenheim ist ein östlicher Vorort der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Der Ort hat mehr als 9.000 Einwohner und wurde am 1. April 1928 nach Wiesbaden eingemeindet.



Angrenzende Stadtteile sind Biebrich, Bierstadt, Delkenheim, Igstadt, Kastel, Nordenstadt und Südost. Der nahegelegene amerikanische Militärflugplatz Erbenheim liegt in Richtung der Wiesbadener Stadtteile Delkenheim und Wiesbaden-Nordenstadt. Im Mittelalter war Erbenheim eine selbstständige Stadt. Die bereits auf Kasteler Gemarkung liegende Erbenheimer Warte war im Mittelalter ein Wachturm der Mainzer Landwehr. Die ehemalige Wiesbadener Rennbahn kann man nur noch durch die übrig gebliebene Rennbahnstraße erahnen. Gegenüber dem Rathaus steht eine öffentliche Waage, die noch in Gebrauch ist.

Frauenstein ist der westlichste Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Der Ort mit ca. 2.400 Einwohnern gehört schon zum Weinbaugebiet Rheingau und bezeichnet sich deswegen gerne als "Tor zum Rheingau". In der Ortsmitte, die sich in einem engen Tal erstreckt, steht auf einem Felsen die Burgruine mit ihrem erhaltenen Bergfried, die um das Jahr 1200 entstand. Neben der katholischen Kirche St. Georg steht eine tausendjährige Linde.



Auf dem Hügel hinter der Burgruine thront der Hof Nürnberg, ein beliebtes Ausflugslokal und Weingut, von dem man Blick auf den Rhein und den Rheingau mit seinen Weinbergen hat. 1815 machte Johann Wolfgang von Goethe hier bei seinem zweiten Aufenthalt in Wiesbaden Station, um geologische Studien zu betreiben. Im Jahre 1932 setzten die Frauensteiner Bürger ihm hier oben über den Rebhängen ein Denkmal: den so genannten Goethestein, ein aus Quadern zusammengesetzter Obelisk. Am Ortsausgang Richtung Wiesbaden-Schierstein und Walluf, in der Nähe des Grorother Hofs wurde ein "Europa-Weinberg" angelegt, in dem verschiedene charakteristische Rebsorten Europas angepflanzt sind. Auf Tafeln sind sie näher beschrieben. Um Frauenstein gibt es, neben Wein, zahlreiche Kirschbaum-Wiesen, die vor allem zur Kirschblüte im Frühjahr ein beliebtes Ausflugsziel sind. Eine Besonderheit für die Region stellt auch das Vorkommen der seltenen Äskulapnatter dar. Ein "Schlangenpfad" existiert

Heßloch ist mit nur ca. 750 Einwohnern der kleinste Stadtbezirk der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Der Ort wurde am 1. April 1928 nach Wiesbaden eingemeindet.



Das Dorf am Rande des Taunus ist von Streuobstwiesen umgeben und liegt nahe der Bundesstraße 455, die von Wiesbaden zur Bundesautobahn 3 führt. Die Autobahnauffahrt ist etwa 5 km von Heßloch entfernt. Angrenzende Stadtteile sind Bierstadt, Rambach, Naurod und Kloppenheim. Berühmtester Einwohner ist wohl der ehemalige Bundesinnenminister Manfred Kanther.

Igstadt ist ein östlicher Vorort der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Der am 1. April 1928 eingemeindete Ort hat ungefähr 2100 Einwohner. Der Vorort wird oftmals auch als „das Tor zum Ländchen“ bezeichnet. Der im Jahre 1910 an der höchst gelegenen Stelle des Ortes errichtete 27 m hohe Wasserturm ist das Wahrzeichen von Igstadt



Igstadt erstreckt sich über den östlichen Hang des Wäschbachtals (169 m bis 211 m ü. NN) und ist durch die Bahnstrecke Wiesbaden–Niedernhausen (Ländchesbahn), die Autobahnanschlüsse in Nordenstadt und Erbenheim und durch die direkte Verbindung zu Bierstadt verkehrstechnisch sehr günstig gelegen. Die landwirtschaftlichen Flächen rund um Igstadt werden hauptsächlich ackerbaulich genutzt. Das Naturschutzgebiet Wickerbachtal zwischen Igstadt und Kloppenheim besitzt einen hohen Naherholungsfaktor.

Mainz-Kastel ist der historische Brückenkopf auf dem rechten Rheinufer gegenüber der Mainzer Altstadt und mit dieser durch eine Straßenbrücke verbunden. Kastel liegt rund einen Kilometer unterhalb der heutigen Mündung des Mains in den Rhein. Kastel gehörte in seiner langen Geschichte wiederholt zu Mainz, formal eingemeindet wurde es am 1. April 1908. Am 25. Juli 1945 wurde es den Grenzen der Besatzungszonen nach dem Zweiten Weltkrieg folgend (Kastel lag in der amerikanischen, Mainz in der französischen Besatzungszone) auf Anordnung der amerikanischen Besatzungsmacht der „treuhänderischen Verwaltung“ durch die Stadt Wiesbaden unterstellt. Kastel ist seitdem ein Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt.



An den Grenzen der Besatzungszonen orientierten sich dann auch die neu gegründeten bzw. formierten Bundesländer, so dass Kastel als Wiesbadener Stadtteil zu Hessen gehört. Kastel ist einer der sechs rechtsrheinischen Stadtteile von Mainz, die auf diese Weise von Mainz getrennt wurden. In drei Stadtteilen (neben Kastel auch noch Amöneburg und Kostheim) ist dies bis heute Gegenstand teilweise heftiger lokalpatriotischer Debatten (siehe hierzu auch: AKK-Konflikt). Viele Kasteler fühlen sich nicht wirklich als Wiesbadener, sondern tendieren eher nach Mainz, was abgesehen von der administrativen Zugehörigkeit auch der Lebenswirklichkeit entspricht, da die Wiesbadener Innenstadt rund 10 km entfernt liegt, die Mainzer dagegen gleich auf der anderen Rheinseite. Als symbolische Geste durften die drei Wiesbaden zugeordneten Stadtteile (Amöneburg, Kastel und Kostheim) aber das Präfix „Mainz-…“ behalten. Ein Kuriosum sind die Ortseingangsschilder, auf denen zu lesen ist: Landeshauptstadt Wiesbaden Stadtteil Mainz-Kastel. Andererseits fühlen sich viele Bewohner aber als Hessen (auch Mainz gehörte vor dem Krieg seit 1815 ja zum Volksstaat Hessen (vormals Hessen-Darmstadt) und können sich mit Rheinland-Pfalz nicht identifizieren.

Klarenthal ist ein moderner Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Die Siedlung im Stil einer "Trabanten-" bzw. Satellitenstadt wurde Anfang der 1960er Jahre an den Hängen des Taunus und mit Blick auf die Wiesbadener Innenstadt auf der grünen Wiese nach dem Plan von Ernst May errichtet. Überwiegend besteht sie aus großen Mehrfamilienhäusern und Wohnhochhäusern, welche mit viel Grün umgeben sind. Daneben finden sich auch viele Reihenhäuser. Der 1. Spatenstich fand am 11. September 1964 statt, im Februar 1966 wurden die ersten Wohnungen bezogen. Heute leben hier knapp 10.000 Einwohner.



Der Name geht auf das nahe gelegene Kloster Klarenthal zurück, von dem noch einige Gebäude erhalten sind. Es wurde vom nassauischen Grafen Adolf (* vor 1250; † 2. Juli 1298) gegründet, der am 5. Mai 1292 zum römisch-deutschen König gekrönt wurde. Es sollte als Grabstätte für das Haus Nassau dienen, seine Gemahlin Königin Imagina und viele seiner Nachkommen wurde hier auch begraben. Das Kloster war das einzige der Stadt Wiesbaden und gehörte dem Frauenorden der Klarissen an, deren Gründung auf die heilige Klara von Assisi zurückgeht; daher auch der Name Klarenthal. 1559 wurde es säkularisiert.

Kloppenheim ist ein Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden und liegt am Rande des Taunus. Der Ort hat ca. 2.300 Einwohner und wurde am 1. April 1928 nach Wiesbaden eingemeindet.



In der Gegend des heutigen Bierhausweges aufgefundene Frankengräber deuten auf eine Besiedlung bereits im 6. und 7. Jahrhundert n. Chr. hin. 927 n. Chr. unter der Regierung des Sachsenkönigs Heinrich I. wird Kloppenheim erstmals in einer Schenkungsurkunde erwähnt. In einer weiteren Urkunde vermacht Graf Drutwin dem Kloster Bleidenstadt sechs Mark in "Clopheim" und einen Wald mit anliegenden Äckern. Den Namen "Clopheim" erhielt Kloppenheim höchst wahrscheinlich zu fränkischer Zeit. Clopheim bedeutete "Wohnsitz am Felsen, an der Anhöhe". In der Geschichte der folgenden Jahrhunderte hatte Kloppenheim den Status eines Königssondergaus. Das kirchliche Leben Kloppenheims war lange eng verbunden mit dem Kloster Bleidenstadt. Der heutige Kirchenbau stammt zum großen Teil aus den Jahren 1706 bis 1708. 1927 beging Kloppenheim sein 1000-jähriges Jubiläum. Es zählte damals 970 Einwohner. Im Jahre 1928 wurde Kloppenheim nach Wiesbaden eingemeindet.

Mainz-Kostheim ist der südlichste Stadtteil der Landeshauptstadt Wiesbaden und liegt unmittelbar an der Mündung des Mains in den Rhein. Dieser Stadtteil gehört zu den so genannten AKK-Stadtteilen, welche bis zum Jahre 1945 zur Stadt Mainz gehörten und nach dem Krieg von der amerikanischen Militärregierung der Stadt Wiesbaden zugeordnet wurden. Kostheim hat 13.500 Einwohner. Das Wappen zeigt die 'Kostheimer Zange'.



Mainz-Kostheim ist die zweitälteste Weinbaugemeinde des Rheingaus. Seine erste Erwähnung findet Kostheim im Jahre 790 mit der Unterzeichnung einer Urkunde durch Karl den Großen. Eine Besiedelung etwa aus der Römerzeit oder früher lässt sich jedoch vermuten. So finden wir noch heute, bei Niedrigwasser, die Überreste eines Brückenpfeilers im Main, nur wenig neben der heutigen Brücke Kostheim–Gustavsburg. Gräber, Hausfundamente und Brunnen aus der Römerzeit deuten ebenfalls darauf hin, dass an dem Weg der Römer nach Mainz und Kastel und über die Steinerne Straße mehr als nur ein römischer Lagerplatz gewesen sein muss.

Medenbach ist ein kleines Dorf mit knapp 2600 Einwohnern und Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Es liegt im Nordosten der Stadt und ist durch die gleichnamige Raststätte an der Bundesautobahn A 3 ein Begriff. Medenbach wurde am 1. Januar 1977 im Rahmen der hessischen Gebietsreform nach Wiesbaden eingemeindet. Es gibt noch einen zweiten hessischen Ort mit dem Namen Medenbach; dieser hat etwa 1000 Einwohner und ist ein Ortsteil der Gemeinde Breitscheid.



Im Ortskern steht eine im Jahre 1107 geweihte Kirche (erste urkundliche Erwähnung des Ortes). Die Umgebung Medenbachs ist stark ländlich geprägt. Im Jahre 2006 wurde eine Autobahnpolizeistation eingeweiht. Weiterhin befindet sich an der Raststätte Medenbach auf der A 3 die erste in Hessen gebaute Autobahnkirche, die von Alfred Weigle gestiftet wurde. Außerdem wurde die dort auch ansässige Autobahnraststätte Medenbach-Ost zu Europas bester Raststelle ausgezeichnet.

Naurod ist der nördlichste Vorort der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Er hat ca. 4.500 Einwohner und wurde am 1. Januar 1977 im Rahmen der Hessischen Gebietsreform nach Wiesbaden eingemeindet. Naurod liegt in einer Talmulde am Rande des Taunus. Oberhalb des Orts erhebt sich der Kellerskopf mit einem Aussichtsturm und angeschlossenem Restaurant. Von hier hätte man einen schönen Blick über das Rhein-Main-Gebiet bis zum Odenwald, dem Pfälzer Wald und dem Donnersberg. Zur Zeit sind Turm und Gaststätte allerdings geschlossen. Für September 2008 ist die Wiedereröffnung geplant.[1] Blickte man von Naurod auf den Kellerskopf erkannte man ein sehr großes Kreuz, das ursprünglich in den 30er Jahren als Hakenkreuz aus Fichten angepflanzt wurde. Mittlerweile ist es kaum mehr sichtbar.



Die Endsilbe "-rod" deutet auf eine Gründung des Ortes im 12. oder 13. Jahrhundert hin. Naurod bedeutet dabei "neue Rodung". Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 1346. In dieser Urkunde legte Graf Gerlach von Nassau, der sein Land an seine Söhne übergab, fest, was die Dörfer an ihn zu leisten hatten. Danach heißt es: "Demnach zu Nauerth von den Zinsen vierzehn Pfund Geldes". In den Jahren 1727 bis 1730 errichtet Johann Jacob Bager die sehenswerte barocke Dorfkirche. Es handelt sich dabei um einen achteckigen Zentralbau, welche durch ihre ungewöhnliche Form weit über die Grenzen Naurods hinweg bekannt ist.

Nordenstadt ist ein östlicher Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden mit ca. 8.000 Einwohnern. Es wurde am 1. Januar 1977 im Rahmen der Hessischen Gebietsreform nach Wiesbaden eingemeindet. Igstadt, Erbenheim, Breckenheim und Hofheim-Wallau grenzen an Nordenstadt. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Flugplatz Erbenheim. Nordenstadt zeichnet sich durch ausgedehnte Gewerbegebiete aus, die über die Bundesautobahn 66 gut zu erreichen sind. Die Handelsketten Aldi, Lidl, Edeka und Real sind dort mit Verkaufshäusern ansässig.



Es gibt drei Kirchen – die evangelische Kirche in der Turmstraße, die katholische Kirche und die Freikirche CZW (Christliches Zentrum Wiesbaden). Drei Kindergärten und eine Grundschule ergeben das Bildungsangebot in Nordenstadt. Die Buslinie 15 hält an allen Haltestellen in Nordenstadt und bildet eine Verbindung mit dem Stadtzentrum. Auch die Linien 46, 48 und 262 halten in Nordenstadt, allerdings nicht an allen Haltestellen. Es gibt auch eine Nachtbuslinie, die Linie 62, die ähnlich wie die Linie 15 verkehrt.

Rambach ist ein nördlicher Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden mit ca. 2300 Einwohnern. Rambach erstreckt sich in einem engen Tal, welches zu den Ausläufern des Taunus zählt und durch das sich der für den Ort namensgebende Bach schlängelt. Die Bebauung schließt direkt an die des benachbarten Stadtteils Sonnenberg an.



Der Ort entstand vermutlich Mitte des 12. Jahrhunderts, die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahre 1264 in einem Güterbuch des Klosters Altmünster zu Mainz. 1441 kam Rambach zu Nassau, 1546 gab es einen Brand, dem die Kapelle und der Ortsteil Oberrambach zum Opfer fielen. 1845 wurden im Wald bei Rambach Reste eines römischen Gehöftes gefunden. Im Jahre 1892 wurde die neue, heute noch bestehende Kirche eröffnet. 1928 erfolgte die Eingemeindung nach Wiesbaden.

Schierstein ist ein Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Urkundlich erwähnt wurde Schierstein schon im Jahre 860. 1926 erfolgte die Eingemeindung nach Wiesbaden. Schierstein zählt heute ca. 10.000 Einwohner. Wegen der unmittelbaren Lage am Rhein nennt sich Schierstein auch "Pforte zum Rheingau".



Schierstein ist ein Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Urkundlich erwähnt wurde Schierstein schon im Jahre 860. 1926 erfolgte die Eingemeindung nach Wiesbaden. Schierstein zählt heute ca. 10.000 Einwohner. Wegen der unmittelbaren Lage am Rhein nennt sich Schierstein auch "Pforte zum Rheingau".

Sonnenberg ist ein nördlicher Stadtteil der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. Er wurde am 28. Oktober 1928 eingemeindete und hat ca. 8.000 Einwohner. Sonnenberg bildet heute mit der Landeshauptstadt ein geschlossenes Siedlungsgebiet, der historische Stadtkern befindet sich in einem engen Tal, welches ein Ausläufer des Taunus ist. Nordöstlich schließt die ehemals selbständige Stadt an den Stadtteil Rambach an.



Die erste urkundliche Erwähnung Sonnenbergs datiert aus den Jahren 1208 und 1209 im Namen des ersten Burgmanns Ulbert von Idstein-Sonnenberg als "Sonnenburch" und "Sunnenberc" (frühere Erwähnungen in der älteren Literatur beziehen sich auf Schweinberg im Odenwald). Die Burg wird um 1201-1203 von nassauischen Grafen errichtet und 1221 als "Sonnenberc" erstmals genannt. 1257 muss es bereits eine bestehende Ortsverfassung gegeben haben, da ein Schultheiß namens "Godefridus" genannt wird.

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